Untergrundvorbereitung
Die Untergründe müssen den Anforderungen gemäß DIN 18157 entsprechen.
Sie müssen ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein.
Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein.
Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen.
Kreidende Anstriche sowie feste Lack- und Dispersionsanstriche sind mechanisch zu entfernen.
Saugende Untergründe sind mit der Haftgrundierung Boden/Fliese vorzubehandeln.
Verarbeitung
Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. Auf den Untergrund wird nur soviel Mörtel aufgetragen, dass die Belagsmaterialien innerhalb der klebeoffenen Zeit eingeschoben werden können. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen, im ausgehärteten Zustand ist eine Reinigung nur noch mechanisch möglich. Vorsicht: Enthält Zement! Reagiert mit Wasser alkalisch.
Hinweise
Bereits angesteiftes Material nicht mehr verarbeiten.
Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
Metall- und Holzuntergründe müssen vor der Belegung durch geeignete Maßnahmen vorbereitet werden.
Für die Verlegung sind die DIN 18157, die aktuellen ZDB-Merkblätter sowie die einschlägigen Richtlinien zu beachten. Die jeweilige maximale Untergrundrestfeuchte darf zum Zeitpunkt der Verlegung nicht überschritten werden.
Bis zur vollständigen Abbindung ist der Aufbau vor Feuchtigkeit zu schützen.
Feuchte, nasse oder zu kalt gelagerte Fliesen, Platten oder Natursteine dürfen nicht verlegt werden.
Bei dicht gesinterten Keramikarten im Format > 30 x 30 cm, empfiehlt es sich „S1“ Flexkleber zu verwenden.
Außenbeläge sind im „Buttering-Foating“ (kombiniertes Verfahren) zu verlegen. Sie sind bis zum Erreichen der Endfestigkeit des Klebers 28 Tage vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Beim Ausgleichen von Untergründen mit geringeren Druckfestigkeiten und Rohdichten (z. B. Gipsputz, Leichtputze, Porenbetonsteine usw.) oder beim Ausgleichen von Calciumsulfatestrichen darf die maximale Kleberbettdicke von 3 mm nicht überschritten werden.
Technische Daten
C2 TE
Kleberbettdicke: bis 10 mm
Farbe: naturgrau
Wasserbedarf: 5,5 l/22 kg
Auftragswerkzeug: Glätter, Zahnspachtel oder Mittelbettzahnkelle
Verarbeitungszeit: ca. 3 Std. offene Zeit
Begehbarkeit: nach ca. 24 Std.
Verfugbar: nach ca. 24 Std.
Voll belastbar: nach ca. 7 Tagen
Materialbedarf: 6 mm Zahnung ca. 2,0 kg/m², 8 mm Zahnung ca. 2,6 kg/m², 10 mm Zahnung ca. 3,3 kg/m²










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